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Targettraining

Veröffentlicht am 27.04.2020

Was ist ein Target?

Das Wort "Target" komm aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet Ziel. Wenn wir davon sprechen, dass der Hund ein Target berühren soll, meinen wir damit, dass der Hund mit einem Körperteil einen Gegenstand (das Ziel) oder ein Körperteil des Menschen berührt.

Der Klassiker und den meisten Hundehalter geläufig, ist wohl das Pfötchengeben, der Hund berührt mit seiner Pfote unsere Hand. In diesem Fall wäre unsere Hand also ein Target.

Auf den Bildern seht ihr, wie ich mit einem Targetstick geübt habe. Vorab habe ich mir genau überlegt mit welchem Körperteil die Hunde das Target berühren sollten, ihre Nase sollte die schwarze Kugel auf dem Stick berühren.

 


 

Die Besonderheit und der Schwierigkeitsgrad war jedoch, dass 1 Target für 3 Hunde zur Verfügung stand und jeder Hund erst nach Aufforderung, durch seinen Namen starten durfte.
Das hat ganz schön Impulskontrolle gekostet, zumal jeder Hund Rasse bedingt anders aufgestellt war.

 

Die kleine Bulldogge Alma hat das erste Mal auf diese Art trainiert und guckte sich das ganze genau bei den Jungs ab und zack, hatte sie den Dreh raus. :-)

Das Targettraining fordert eure Hunde geistig und ist auch spitze für Regentage geeignet. 

 

Und nun viel Spaß beim Üben

Eure Yvonne Rommerskirchen

Der Käsebaum

Veröffentlicht am 29.03.2020

Ein Highlight für euren Spaziergang

Hunde lieben Spaziergänge, die interaktiv mit ihrem Menschen sind.

Schnödes Laufen, ohne Spannung oder Aktionen, verleitet besonders jagdlich ambitionierte Rassen zu selbst gewählten Aktionen oder Abenteuern, die man nicht gut findet.

Von daher sollten wir selber für ein bisschen Spiel und Spaß sorgen, um die Aufmerksamkeit unserer Vierbeiner bei uns zu halten. 

Meine Hunde sind große Fans des "Käsebaums"

Am Käsebaum wird nicht nur die Hundenase gefordert und somit ausgelastet, sondern es lassen sich wunderbar diverse Gehorsamsübungen einbauen und je nach Ausbildungsstand deines Hundes vielfältig variieren. 

 

Und das geht so:  

° Du nimmst dir einen schön schmierigen Käse (z.B. Gouda) und drückst diesen in die Rinde eines Baumes, oder umgefallenen Baumstammes.

° Je nach Ausbildungsstand, leinst du deinen Hund in dieser Zeit etwas abseits an, oder gibst ihm ohne Leine das Kommando sitzend, liegend, oder stehend zu warten.

° Geh zurück zu deinem Hund und lobe ihn bereits jetzt für das geduldige Warten.

° Schicke dann "aus der Ruhe heraus" deinen Hund zu dem bestückten Käsebaum.

° Hier dürfen sie nun schnüffeln, lutschen und knabbern bis der Käse gänzlich vertilgt ist.

° Fortgeschrittene Hunde könnt ihr zwischendurch vom Käsebaum zurück zu euch rufen und dann zur Belohnung wieder zum Baum schicken.

 


 

 

Das festigst du als netten Nebeneffekt automatisch:

° Grundgehorsam

° Distanztraining

° Impulskontrolle 

° Rückruf

Bildergalerie

Brut- und Setzzeit

Veröffentlicht am 14.03.2020

In den Wäldern singen die Vögel, die ersten Insekten schwirren umher und es grünt so schön auf Feldern und Wiesen.
Die Zeichen des Frühlings locken uns hinaus und mit uns auch unsere Hunde.

Bedingt durch das milde Wetter gibt es jetzt schon viele Jungtiere und die Brut-und Setzzeit schiebt sich deutlich nach vorne.

Vielleicht ist es euch selber auch schon durch euren Hund aufgefallen?
Interessiert steckt er seine Nase in den Wind und verlässt auch gerne den Waldweg?
Im Wald und auf den Feldern wirkt er ganz aufgeregt und ist schlechter ansprechbar?
Im schlimmsten Fall ist er schon durchgestartet und war ein paar bange Sekunden, oder gar Minuten im Unterholz verschwunden?

Dann heißt es Alarmstufe Rot und Leine an den Hund! 
Ohne Diskussion und Ausreden.

Nehmt Rücksicht und schont die Wildtiere! 
Leider kommt es durch die sehr egoistische Denkweise vieler Hundebesitzer und ihrer streunenden und wildernden Hunde immer noch zu verletzten und getöteten Wildtieren.

Bei uns in NRW gilt im Wald folgendes:

"So lange sich der Hund im Einflussbereich des Halters aufhält, ist ein Freilauf erlaubt. Das Betreten abseits der Wege kann mit einem Bußgeld belegt werden."

Doch ACHTUNG : Für ausgewiesene Naturschutzgebiete
(sichtbar durch Schilder) gilt das nicht!

Da Wild sich tagsüber meist in den Dickungen, also im Unterholz versteckt, werden sie nicht gestört, solange Hund und Halter auf den offiziellen Wegen bleiben.


Und nun genießt den Frühling mit eurem Hund

Eure Yvonne Rommerskirchen

Hundemüde

Veröffentlicht am 17.02.2020

Wie viel Ruhe brauchen unsere Hunde?

Wir Menschen kommen in der Regel mit sieben bis acht Stunden Schlaf gut aus, unsere Hunde haben jedoch einen deutlich höheren Bedarf an Ruhephasen und Schlaf.

Wenn erwachsene Hunde könnten, würden sie im Schnitt 12-16 Stunden am Tag dösen oder schlafen.
Welpen, alte oder kranke Hunde haben sogar einen noch höheren Bedarf an Ruhe, sie benötigen 20 bis 22 Stunden Schlaf täglich.

Gerade nach stressigen und aufregenden Situationen, oder Spaziergängen benötigen unsere Hunde darauf wieder Ruhephasen.
Der Spruch "Nach müde kommt blöd " trifft definitiv auch bei Hunden zu. Und aus diesem Grund lassen sich viele Verhaltensauffälligkeiten durch ein höheres Ruhebedürfnis schon regulieren und ausgleichen. 

Manche Hunde muss man erstmal zur Ruhe zwingen, sie sind so gestresst und unter Strom, dass sie es alleine oft nicht alleine schaffen zur Ruhe zu kommen. Dies liegt teilweise auch daran, dass unsere Hunde das Gefühl haben uns zur Verfügung stehen zu müssen, manchmal haben sie auch Angst etwas Wichtiges zu verpassen. 
Rituale können dem Hund dabei helfen zur Ruhe zu finden, sei es ein Duft, eine bestimmte Musik, oder ein besonders kuscheliger Schlafplatz.

Schlafmangel kann auf Dauer gravierende Folgen für die Gesundheit des Hundes haben.

Ich überprüfe und erfrage bei meinen Kunden daher immer, ob der Hund, wie es oft behauptet wird tatsächlich unterfordert, oder wie ich es schon festgestellt habe, überfordert von seinem Alltag ist.

Und nun überprüft mal den Tagesablauf und das Bespaßungsprogramm eurer Lieblinge, vielleicht ist ja gerade Zeit für ein kleines Schläfchen zu zweit ;-)

 

Eure Yvonne Rommerskirchen

Ein Problempferd

Veröffentlicht am 13.02.2020

Manchmal bekomme ich Anfragen mit dem Betreff:

"Mein Pferd ist ein Problempferd, ich brauche dringend Hilfe."

 

 

Was passiert bei meinem ersten Besuch eines neuen Kunden?

 

Ich schaue mir den Stall an und wie das Pferd dort lebt, überprüfe sein Equipment, wie Sattel und Gebiss.
Dann lasse ich mir ausführlich alles zum Gesundheitszustand, der Fütterung und zum Training des Pferdes berichten.
Danach schaue ich bei kleinen Führübungen genau hin, wie der Halter mit dem Pferd umgeht und kommuniziert.

 

Meine Aufgabe ist es, die Ursache zu finden, wie das Pferd zu seinem neuen Titel "Problempferd" gekommen ist. 

Würde man z.B. ein Wildpferd, dass sich in seiner Herde, unter seinen Artgenossen und auf großer, natürlicher Fläche bewegt als Problempferd bezeichnen? Eher nicht.

Wird so ein wild lebendes Tier aber gefangen und unter Menschen gebracht, sind die Probleme vorprogrammiert. Aber solch ein Pferd direkt als Problempferd zu bezeichnen ist Unsinn. Dieses Pferd hatte vorher noch nie Kontakt zu Menschen, es kann unsere Sprache nicht deuten, es hat Angst vor uns und der neuen Situation. Wie können wir also erwarten, dass es direkt umgänglich ist und uns blind vertraut?

So ist es aber auch, bei einem neugeborenen Pferd im heimischen Stall. Auch dieses kleine Wesen muss uns erst kennen lernen und uns sein Vertrauen schenken. Hier wird bereits der Grundstein zu einem späteren, problemlosen Umgang gelegt. Lernt das Pferd bereits in seiner sensiblen Phase, dass der Mensch unberechenbar oder ungerecht ist, wird es sich auch als Jungpferd nicht zu unserer Zufriedenheit benehmen und sich selber und uns in gefährliche Situationen bringen.

Jedem Menschen der mit Pferden umgeht sollte klar sein, dass er stets bemüht sein muss, die Pferdesprache zu lernen, damit er korrekt und verständlich mit dem Pferd umgehen kann.


Heute noch werden Pferde ohne Ausweg im Round Pen herum gescheucht, oder hart sanktioniert mit dem Hinweis:
"So machen Pferde das untereinander auch und da geht es viel härter zu." 

 

Ähm Sorry Leute!

 WIR SIND KEINE PFERDE, WIR BLEIBEN MENSCHEN UND SOLLTEN UNSEREN
KOPF STATT UNSERE KÖRPERKRAFT BENUTZEN!

 

Wer Respekt von seinem Pferd erwartet, muss das Pferd erst einmal respektieren.

Wer Vertrauen von seinem Pferd möchte, muss ihm dieses Vertrauen erst einmal entgegen bringen.

 Wer seinem Pferd etwas beibringen möchte muss eine angenehme Atmosphäre ohne Stress schaffen.

 

Eine korrekte Kommunikation und liebevolle Konsequenz, bringt uns im Zusammenleben voran und schafft eine gute Partnerschaft. Wir müssen uns bei aufkommenden, oder bestehenden Problem und Verhaltensauffälligkeiten immer die Frage stellen: "Was ist geschehen und schief gelaufen, dass ein Pferd sich so negativ entwickelt hat?"

Ungewünschtes Verhalten kann aktiv verursacht worden sein, z.B. durch ungeschicktes Verhalten gegenüber dem Pferd beim täglichen Umgang, grobe reiterliche Einwirkung, falsche Fütterung, unpassendes Equipment, oder Gewalt gegenüber dem Pferd. 

Wir sind mental auch nicht spitze drauf, oder super gelaunt, wenn wir krank sind.
Wer kann da also von seinem Pferd erwarten, dass es Lektionen bei Schmerzen oder Unwohlsein klaglos und willig ausführt?

Gefährliches Verhalten kann aber auch passiv verursacht sein, z.B. durch Vernachlässigung und zu wenig Bewegung oder mangelnde Versorgung. Aber auch inkonsequentes Verhalten seitens des Pferdebesitzers ist kontraproduktiv, denn ein Pferd möchte angeleitet werden und dadurch Sicherheit erfahren, sonst entscheidet es für sich selber, was wieder zu gefährlichen Situationen führen kann.

 

Die Auswirkungen von Problemen, lassen sich zum Glück verringern und bei dauerhaftem,
alternativen Umgang auch umkehren.

 Das Pferd muss vor allem zur Ruhe kommen dürfen und Vertrauen beim Menschen finden.

 

 

 Ihr habt ein "Problempferd"? Ich gehe gerne mit euch auf Ursachenforschung!

 Eure Yvonne Rommerskirchen 

Training mit einem Marker

Veröffentlicht am 13.02.2020
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Kekse für den Hund

Veröffentlicht am 23.12.2019

Wenn ihr ohnehin Weihnachtsplätzchen backt, warum nicht auch direkt ein Blech für euren Liebling?

Verknetet dazu:

° 200gr Haferflocken

°  150gr Hüttenkäse

°  1 Ei

° 100gr. Leberwurst

° einem Schuss Olivenöl

zu einem festen Teig.

Ausrollen, ausstechen, ab aufs Blech damit und bei 180 Grad,30 Minuten ausbacken.

 

Ihr könnt den Hüttenkäse auch durch Quark ersetzen, die Leberwurst durch Rinderhack und statt Haferflocken nehmt ihr einfach Vollkornmehl.


Viel Spaß beim Backen wünscht euch

Eure Yvonne Rommerskirchen

Anleitung zum Pferdeglück

Veröffentlicht am 01.01.2019

1.Ermögliche deinem Pferd ein Zuhause mit viel Bewegung, Licht, Luft und Kontakt zu Artgenossen.

 

2. Schaue genau auf die Ernährung deines Pferdes und überlasse dies nicht nur dem Stallbetreiber, gutes Heu in ausreichender Menge ist ein unverzichtbarer Faktor.
Ist dein Pferd im Training, steht ein langer Wanderritt oder Wettkampf bevor, so kümmere dich zusätzlich um gutes Kraftfutter.

 

3. Nimm dir beim Putzen deines Pferdes viel Zeit und untersuche alle Körperteile auf Wunden oder Auffälligkeiten, zusätzlich stärkst du mit einer schönen Massage die Bindung zu deinem Pferd.

 

 

4. Passe die Dauer und die Art deines Trainings immer an dein Pferd an und nicht an dich und deine Launen. Dein Pferd sollte sich dabei stets wohl fühlen und keinen Stress empfinden, nur so ist Lernen möglich.

 

5. Treten im Training Widerstände bei deinem Pferd auf, so breche die Übung oder den Bewegungsablauf sofort ab. Mache dir statt dessen Gedanken, ob du nicht lieber einen Schritt zurück gehen solltest und woran es gelegen hat.

 

6. Lege auch mal eine Pause ein, vielleicht entspannt euch ein gemütlicher Spaziergang. Oder du setzt dich einfach mal mit deinem Pferd auf eine Wiese und lässt es grasen, während du mit einem guten Buch daneben sitzt. Auch ein Wellness-Tag mit ausgiebiger Körperpflege, streicheln und massieren tut deinem Pferd gut.

 

7. Dein Pferd will dich nie ärgern oder veräppeln! Mache dir dies stets klar! Alles hat eine Ursache und du musst die Initiative ergreifen, um diese Ursache zu finden. Ursachen können körperliche Schmerzen deines Pferdes sein, unpassende Ausrüstungsgegenstände, eine unzureichende, unklare Reiterliche Hilfengebungen, oder dein Pferd hat die Übung einfach noch nicht verstanden. Es ist dein Job dies zu ändern, um das Wohlbefinden deines Pferdes wieder herzustellen.

 

8. Lobe dein Pferd so oft du kannst und zeige ihm stets deine Zuneigung! Dies kann mit einer Pause geschehen, mit netten Worten oder einer Streicheleinheit.
Dein Pferd wird so über sich hinauswachsen und gerne mit dir zusammen arbeiten.

 

9. Sei stets authentisch zu deinem Pferd und verstelle dich nicht. Dein Pferd erkennt deine Stimmung sofort und du bekommst die Rechnung dafür.

 

10. Niemand ist perfekt! Schau nicht immer zu den anderen Reitern und lasse dich nicht zu sehr beeinflussen, schaue stets auf dein Pferd und dich und erlebt jeden Tag in eurem Tempo und eurem Leistungsstand.
Ihr müsst ein gutes Team werden und euch Wohl dabei fühlen in dem was ihr tut. 
Eure Beziehung wird dabei stetig wachsen und von ganz allein besser und intensiver werden.


Ich helfe dir natürlich gerne dabei, deine gesetzten Ziele besser zu erreichen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch immer eine gute Zeit mit euren Pferden - Eure Yvonne

Cavallo Academy

Veröffentlicht am 09.07.2017

Wir waren dabei

Was für ein tolles WochenendeMein Gespann bei der Vorführung Horse&Dog Trail Mein Gespann bei der Vorführung Horse&Dog Trail

Die Sonne lachte den ganzen Tag über Schloss Wickrath, zahlreiche Pferdefreunde waren zu Besuch gekommen.

Es war beeindruckend wie cool unsere Vierbeiner bei dem ganzen Trubel der Cavallo Academy blieben.

Sie absolvierten das Horse & Dog Trail Schaubild wie alte Hasen und der kleine Herr Knopf schlich sich schnell in die Herzen der Zuschauer. 

Danke an Jutta Brinkhoff und Team für den schönen Tag.

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